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Leserbrief:Viel Schnee – plötzliches Tauwetter – viel Regen - Hochwasser ...

Herausgegeben von in Hochwasserschutz ·
Viel Schnee – plötzliches Tauwetter – viel Regen  - Hochwasser
Viel Regen – Unwetter – Hochwasser



Dies sind Ereignisse, die in den Anrainerorten der Selke, besonders in Reinstedt, Ermsleben und Gatersleben, Unruhe bei den Bewohnern erzeugen.  Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser am 13. April 1994, ausgestandene Ängste um Leben, Gesundheit, Hab und Gut der Einwohner werden lebendig – und wie lebendig! Wie viel Schaden für die Bewohner, für die Firmen, für die Kommunen der Region durch dieses Hochwasser verursacht wurde, ist wohl bis heute nicht in Euro und Cent aufgelistet worden – es sind mit Sicherheit Millionen!

Vor 24 Jahren hat uns dieses Ereignis getroffen – was ist aus den geplanten Projekten für den Hochwasserschutz für die Region an der Selke geworden???? Es gibt für Gatersleben geplant und gebaut noch durch die ehemals selbständige Gemeinde in 2010 eine innerörtliche Schutzmauer, die uns in der Vergangenheit bei kleinerem Hochwasser mehrfach vor einer über die Ufer tretende Selke geschützt hat. Wo aber sind die Schutzmaßnahmen für Hochwasser mit einem Q 100 – was schützt die Selke-Anrainer vor diesen Wassermengen und –gewalten? (Fotos)
Es ist nichts passiert – außer Planung der Rückhaltebecken Straßberg und bei Meisdorf bereits in den 90`ziger Jahren,  Prüfung von Einwänden gegen diesen Bau, wieder Planung und dann irgendwann – als eigentlich die Umsetzung endlich, endlich hätte beginnen können – Bildung eines Runden Tisches / Selkedialog, in dem Für und Wider von Maßnahmen zum Hochwasserschutz diskutiert werden. Das Ergebnis des Selkedialogs wird am 25. Juni 2018 im Bürgerhaus Gatersleben präsentiert.
- Wie wird das Ergebnis aussehen? X - Projekte für den Hochwasserschutz werden benannt werden, die durch die Fachkompetenz der zuständigen Landesbehörden geprüft werden müssen.
-  Wie lange wird das dauern, wie viel Zeit wird wieder verstreichen bis der erste Spatenstich für die Umsetzung der so sehr erwarteten Projekte für den Hochwasserschutz erfolgen kann?
Bei allem Verständnis für notwendige Bürokratie – aber wir erwarten einfach am 25. Juni von der Ministerin Frau Prof. Dalbert nicht nur Versprechen sondern die Verpflichtung  des Landes, eine sehr, sehr schnelle Prüfung der möglichen Projekte und ihre kurzfriste Umsetzung.
In der Signalfarbe Rot fordern in Gatersleben Transparente den Hochwasserschutz jetzt – mit dem grünen Rückhaltebecken bei Meisdorf. Dem kann ich mich nur anschließen!

Ursula Deppner
Gatersleben



Große Bücher für kleine Leute ...

Herausgegeben von in Grundschule ·
...gab es Ende März 2018 in der Bibliothek des Institutes für Genetik und Kulturpflanzenforschung Gatersleben  für Schülerinnen und Schüler der  Grundschule   „K. Schulken“  Gatersleben  zu sehen.
Nachdem vor einigen Wochen die Erzieherinnen der Kindertagesstätte „Sonnenschein“ Gatersleben gemeinsam mit den Lehrerinnen der Grundschule „K. Schulken“ Gatersleben im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung die Bibliothek besuchten, taten dies nun die Kinder der 1. Klassen mit ihren Lehrerinnen Frau Thierberg und Frau Rätzel.
Am Eingang nahm uns Frau Winter in Empfang. Zuerst erfuhren die Schüler auf kindgerechte und anschauliche Weise etwas über die Buchherstellung in früheren Zeiten, sowie über die Erfindung des Buchdruckes.
Dann ging es zu den Schätzen der Institutsbibliothek. Die Kinder waren sehr erstaunt über die Größe und das Gewicht der Bücher. Noch interessanter waren die Erzählungen von Frau Ewerhardy. Wir erfuhren, dass manche Bücher einen Einband aus Holz haben und sahen, dass der Holzwurm seine Spuren deutlich hinterlassen hat. Andere Bücher sind in Schweinehaut gebunden, was die Schüler erfühlen durften. Das Alter der Bücher sowie die ordentliche Schrift und die toll gemalten Bilder beeindruckten alle sehr. Die Schüler hatten viele Fragen und hätten am liebsten alle Bücher aus dem Schrank geholt.
Für Groß und Klein war es eine sehr interessante, lehrreiche Stunde. Wir bedanken uns herzlich bei Frau Winter und Frau Ewerhardy für diesen toll vorbereiteten Unterrichtsgang und werden bestimmt noch einmal wiederkommen.

A. Thierberg
A. Rätzel
Klassenlehrerinnen der 1. Klassen



In der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG gelesen: 75 Jahre Institut Gatersleben - „International ein Leuchtturm für Deutschland”

Herausgegeben von in IPK ·


Gatersleben - Der ungewöhnlichste Glückwunsch kam von Matthias Keiner. Ein ruhrpott-typisches „Glück auf“ rief der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und Uni-Professor in Dortmund dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) zum Jubiläum zu. Am Montag feierte das IPK sein 75-jähriges Bestehen und über 200 Gratulanten waren dafür in den Hörsaal des Campus in Gatersleben gekommen.

„Dieses Jubiläum erfüllt uns mit Freude und Stolz“, sagte Andreas Graner, Geschäftsführender Direktor des IPK, während seiner Eröffnung des Festaktes. Der Leiter dankte den Institutsmitgliedern, die die „Erfolgsgeschichte durch ihr Engagement und ihre Begeisterung möglich gemacht haben“, dann überließ er den Vertretern von Politik und Wissenschaft das Feld.

Gründung 1943 in Wien, Umzug 1945 nach Gatersleben

Das erste Grußwort überbrachte Jürgen Ude, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, stellvertretend für die Landesregierung von Sachsen Anhalt. Ude unternahm zunächst eine „Zeitreise“, wie er es ausdrückte. Er skizzierte die Anfängen des Instituts, das 1943 in Wien gegründet wurde, aufgrund der Angriffe im Zweiten Weltkrieg aber schon 1945 nach Gatersleben umzog.
Nach der Wende erfolgte 1992 die Neugründung. „Seit dem sind 100 Millionen Euro in den Campus investiert worden“, betonte Ude. Das Ergebnis: „Das IPK nimmt eine weltweite Führungsrolle im Feld der Nutzpflanzenforschung ein“, befand Ude.

Gewächshäuser mit 6.000 Quadratmeter Fläche

Das Institut verfügt heute neben 6.000 Quadratmetern Gewächshausfläche auch über eine hochmoderne Pflanzenkulturhalle. Sie wurde 2017 von Wissenschaftsministerin Johanna Wanka eingeweiht. „Der vorläufige Höhepunkt in der Geschichte des Instituts“, befand Ude.
Andrea Noske, Ministerialrätin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, verdeutlichte in ihrem Grußwort die Bedeutung des IPK für den Wissenschaftsstandort Deutschland. „Das Institut ist nicht nur ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Forschungslandschaft, sondern auch international ein Leuchtturm für Deutschland.“

„Genbank liefert die Grundlage für züchterische Arbeit“

Auch Matthias Keiner, der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, und Wolf von Rhade, Vorsitzender der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovationen, betonten die Bedeutung des IPK. „Mit seiner Genbank liefert das Institut die Grundlage für züchterische Arbeit“, sagte von Rhade.




Hochwasserschutz an der Selke: Erinnerung und Mahnung

Herausgegeben von in Hochwasserschutz ·



Liebe Gatersleber,

nach 24 Jahren ist in Sachen Hochwasserschutz an der Selke noch nichts wirklich Effektives passiert, was uns vor einem 1994 erlebten Hochwasser schützen kann. Am 13. April jähren sich diese schlimmen Erinnerungen bereits das 24. Mal.

Aus diesem Grund werden wir neue Hochwassertransparente „Hochwasserschutz jetzt!“ innerhalb unserer Ortschaft aufhängen und somit die Landesregierung eindringlich auffordern, endlich die längst zugesagten Hochwasserschutzmaßnahmen zu realisieren.

Es muss endlich gehandelt werden! Unser Ort ist im Hochwasserfall (> HQ20) nicht geschützt, obwohl uns laut der aktuellen Gesetzeslage ein Schutz bis zu einem HQ100 (vergleichbar mit der 1994er Situation) zusteht!

Eine Entwicklung ist für den Ort Gatersleben derzeit nur sehr eingeschränkt möglich.

Aus diesen Gründen findet eine „kleine“ Gedenk-/Forderungsveranstaltung
am Freitag, dem 13. April 2018
um 16:00 Uhr
auf der Hühnerbrücke (Ecke Hühnerbrücke/Sonnenscheinweg – Kita)
statt.
Ich möchte Sie bitten, diese kurze Veranstaltung wieder zu begleiten und ein weiteres Zeichen zu setzen.

Mit freundlichen Grüßen

Mario Lange
Ortsbürgermeister Gatersleben



Leserbrief: Gatersleben hat wieder geputzt

Herausgegeben von in Ortsgeschehen ·

Am Samstag, dem 24. März, hat in Gatersleben der schon traditionelle Frühjahrsputz stattgefunden. Trotz Bangen an den Tagen zuvor bescherte Petrus  Trockenheit und Sonnenschein.  Etwa 40 freiwillige Helfer im Alter von 2 bis 77 Jahren hatten sich bis 9 Uhr im Wirtschaftshof der Gemeinde versammelt, darunter  Mitglieder des Ortschaftsrates, der Freiwilligen Feuerwehr, der Kinder- und Jugendfeuerwehr, der Sportvereinigung Saxonia. Nach Begrüßung durch den Bürgermeister Mario Lange schwärmten  die Teilnehmer in die ortsanliegenden Wege und Uferbereiche der Selke aus, um Müll zu sammeln oder mit Astschere und Säge die Stammausschläge und Wildlinge anliegender Obstbäume zu entfernen. Die Pflege der Feldwege und die Bepflanzung von Fehlstellen mit neuen Bäumen soll ein wichtiger Bestandteil des alljährlichen Frühjahrsputzes werden.
Die gesammelte Müllmenge ist insgesamt weniger geworden.  Allerdings wurden  entlang des Weges an der Selke in Richtung Hausneindorf wieder neben Plastemüll beträchtliche Mengen an  Glasflaschen entsorgt.  Auch ein Zelt, in dem sich sogar noch der Schlafsack befand, wurde gefunden.  Den Abtransport des Mülls übernahmen wieder Mitarbeiter des Bauhofes und Bürger mit privaten Fahrzeugen. Nach getaner Arbeit hatten Mitarbeiter der Freiwilligen Feuerwehr Getränke und Würstchen vom Grill für einen geselligen Ausklang vorbereitet. Allen Helfern sei noch einmal herzlich für ihren Einsatz gedankt, verbunden mit der Hoffnung auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr. Fotos

Dr. Gudrun Mönke



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