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Nun schon Tradition und bewährt: Das Neujahrstreffen des Gatersleber Ortsbürgermeisters mit den Vereinsvorständen und Leitern der Institutionen

Gatersleben
Herausgegeben von in Ortsgeschehen ·
 


Es ist nun schon gute Tradition, dass der Gatersleber Ortsbürgermeister Mario Lange im Januar jeden Jahres zu einem Neujahrstreffen mit den Vorständen der 16 ortsansässigen Vereine und den Leitern der öffentlichen Institutionen einlädt, dort ein Fazit der Initiativen und Ereignisse des Ortsgeschehens im vergangenen Jahr zieht und Ausblicke auf Gegenwart und Zukunft des Ortsteils wagt.

 
Dies nun war am gestrigen Mittwoch erneut der Fall. Mario Lange hatte ins Bürgerhaus Gatersleben eingeladen und gab zur Einführung  einen Überblick zum Ortsgeschehen im Jahr 2018. Nicht ohne zu betonen, das dies nur ein Abriss gewesen sein konnte. Um zum Thema alles, was im Ortsteil 2018 passiert ist, aufzuführen, genügte ganz simpel die Zeit nicht.

 
So standen denn also vor allem die 2. Waldweihnacht, das Sommerfest der Vereine und die Feier zum 80jährigen Bestehen der Bibliothek Gatersleben im Mittelpunkt.

 
Und natürlich, wie könnte es auch anders sein, das Thema „Finanzielle Förderung der ortsansässigen Vereine“. Mario Lange gab an dieser Stelle zunächst für 2019 einen Überblick zur Beantragung, Prüfung und schließlich die Behandlung der Anträge im Ortschaftsrat im Beisein der Antragssteller und musste sich prompt die Kritik ob ausufernder Bürokratie gefallen lassen.

 
Nun war die Diskussion eingeleitet, sie begann mit einem kleinen Paukenschlag, der die Ausrichtung der 3. Gatersleber Waldweihnacht 2019 betrifft.
Deren bisher federführender Verein und ihr Rückgrat, der Förderverein der FFW Gatersleben, bekundete, dieses Mandat 2019 abzugeben. Man wolle nur noch auf dem Bäckerteich mit einem Stand präsent sein.
Völlig verständlich, waren 2018 doch nicht wenige Zusagen für ausführende Unterstützung und Kooperation Bestandteil der Planungen seitens des Fördervereins, doch wurden sie nur sehr beschränkt eingelöst. Frustrierend.

 
Wer wird hier in die Bresche springen?

 
Unbeantwortet mussten auch Anfragen zum Schicksal der öffentlichen Einrichtungen auf dem Gatersleber Oberhof bleiben, soll doch dessen Areal schon in allernächster Zukunft durch die Stadt Seeland veräußert werden.
Was dann aus dem historischen Kleinod des Gemeindearchivs, gelagert im Keller des einstigen Gutshauses, der Leihbibliothek und der Heimatstube werden soll, blieb offen.
Für die Bücherei und die Heimatstube gab der Ortsbürgermeister eine – so wörtlich - „kurz- und mittelfristige Bestandsgarantie“ ab, wobei ungeklärt blieb, worauf diese Aussage fußte.

 
Eines bleibt aber sicher gewiss: 2019 wird für Gatersleben erneut ein spannendes Jahr. Überraschendes nicht ausgeschlossen!



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