04/2018 - Gatersleben aktuell - Gatersleben

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7. Gatersleber Unternehmertreffen: Eine Nachlese

Herausgegeben von in Ortsgeschehen ·
Glaubt man dem Jahreskalender, so ist dem launenhaften April normalerweise höchstens ein milder Frühling abzuringen, doch der Abend des vergangenen Mittwochs, für den Küchenhof-Chefin Claudia Groth zum nunmehr schon 7. Gatersleber Unternehmertreff in das stilvolle Ambiente ihres Hauses eingeladen hatte, war bereits voll warmen Frühsommers.
Und passend dazu ein fulminantes Getränke- und Speisenangebot vom Grill, jenem in Deutschland schon geradezu kulinarischem Muss jeder Open-Air-Party.

Da amüsierte es schon ein wenig, dass zum ersten Tagesordnungspunkt ausgerechnet die Vorbereitung der Waldweihnacht 2018 in Gatersleben erkoren wurde, worüber Ortsbürgermeister Mario Lange Genaueres zu berichten wusste. Zentraler Punkt ist dabei, dass die Mitwirkenden doch nun wieder für nur ein Wochenende gefordert sein werden, um deren Kräfte, aber auch Logistik und Organisation des Ganzen nicht zu überdehnen.

Die gut zwanzig anwesenden Gatersleber Gewerbetreibenden bekundeten zudem ihren Willen und die Bereitschaft, die 2017 parallel zur Waldweihnacht am ersten Dezemberwochenende stattgefundene Präsentation und Leistungsschau örtlicher Unternehmen zu wiederholen und ggf. sogar auszubauen.

Nicht nur in diesem Zusammenhang wurde in der Diskussion deutlich, dass Gatersleben als Ortsteil der Stadt Seeland durch deren anhaltende komplizierte, kommunale Haushaltssituation in schwierige Fahrwasser geraten könnte und in mancherlei Hinsicht "kleinere Brötchen backen" muss. Und dies trotz solcher Pläne wie des Verkaufs des Gatersleber Oberhofs an einen privaten Investor, worüber aber aktuell offenbar nichts Genaueres  bekannt ist, wodurch allenfalls  wabernde Gerüchte und wilde Spekulationen blühen. Ein Unding!
[...]




Firmenjubiläum: 20 Jahre Fahrrad Kühne in Gatersleben – Mehr als nur Luft aufpumpen …

Herausgegeben von in Ortsgeschehen ·
Es ist die Erfolgsgeschichte eines wirklichen Familienunternehmens und für Gatersleben ein kleines und bescheidenes, aber unverzichtbares „Sahnehäubchen“ auf dem, was man gern als örtliches Geschäftsleben bezeichnet: Heute feiert „Fahrrad-Kühne“ sein 20jähriges Gründungsjubiläum am eher zurückhaltenden, sozusagen „in der zweiten Reihe stehenden“, Firmenstandort am Holzanger in der Selke-Gemeinde und nicht zufällig zum Start der jährlichen Fahrradsaison in den Frühling.

Es dürfte wohl nur sehr wenige Fahrradbesitzer im Ort geben, die nicht irgendwann den Reparatur-, Ersatzteil- und Pflegeservice von Kerstin Kühne und ihrem Ehemann Ralf schon einmal in Anspruch genommen haben, ganz gleich, um welchen Typ eines Fahrrads es sich handelte.
 
Und auch das ortsansässige Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung hat die Pflege seiner „Dienstfahrrad-Flotte“ vertrauensvoll in die Hände von „Fahrrad Kühne“ gelegt.

Dabei sind Zuverlässigkeit und Fachkompetenz, ausgesprochene Kundenfreundlichkeit
und  Flexibilität ebenso wie der angebotene Hol- und Bringeservice besondere Charakteristika des erfolgreichen Unternehmens. Nicht zu vergessen auch der Handel mit gebrauchten und gepflegten „Drahteseln“. (Fotos)

GATERSLEBEN.INFO wünscht für die Zukunft weiter viel Erfolg!



Fleißige Hände in der Kindertagesstätte "Sonnenschein"

Herausgegeben von in Kindertagesstätte ·

          
Am Samstag, dem 7. April 2018, wurde zum Arbeitseinsatz in unserer Kita aufgerufen. Einen Schlechtwettertermin gab es zwar, aber der wurde nicht benötigt. Die Sonne meinte es gut mit uns, und so begannen wir gegen 8.00 Uhr mit dem Aufräumen, Aussortieren und Säubern der Spielgeräte und des Spielzeuges der Kinder unserer Einrichtung.

Die Bewegungsbaustelle und die Wassermatschanlage wurden auf den neuen Ansturm des Außengeländes vorbereitet. Das Weideniglu, die Kräuterspirale und das Hochbeet, welche auf unserem Gelände stehen, wurden in Form gebracht. Unseren Fußtastpfad, den die Kinder gern barfuß begehen, frischten wir auf und erneuerten den Inhalt einiger Felder. Die Eltern und Großeltern waren sehr engagiert, voller Tatkraft, fleißig, sich für keine Arbeit zu schade und hatten gute Ideen. Da es manchmal an Werkzeug mangelte, wurde spontan das Benötigte von zu Hause geholt.

Große Anerkennung zollen wir Malermeister Frank Rümenap, der eigentlich kein Kind mehr in der Einrichtung hat und trotzdem immer wieder ehrenamtlich für unsere Kita zur Verfügung steht. Er brachte seine Rüstung sowie Malerwerkzeug mit und malerte den ganzen Vormittag für die Kinder der Kita „Sonnenschein“.

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Bei Kaffee, Tee, Kuchen, belegten Brötchen und gesundem Beiwerk kamen die fleißigen Helfer ins Gespräch.

Gegen Mittag konnte man das hervorragende Ergebnis auf dem gesamten Kindergartenge-lände sehen. Da standen dann alle Sitzgruppen vor den Gruppenräumen, die Matschanlage bekam ihre Pumpe wieder, Spielgeräte glänzten durch Sauberkeit und die Kräuterspirale sowie das Hochbeet können nun auf ihre neue Bepflanzung warten.
Am Montag danach spielten die Kinder der Kita „Sonnenschein“ und auch die Gäste unserer Einrichtung, die „Seelandfrösche“ aus Nachterstedt, auf dem frisch geputzten Spielplatz mit Sandspielzeug, Dreirädern, Rollern und Laufrädern.  Das Wetter lud zum Aufenthalt im Freien ein und man konnte viele glückliche Kinderstimmen auf dem Gelände vernehmen.

Ich möchte mich im Namen aller Kinder bei den Eltern, Großeltern und  Erziehern, sowie bei Herr Rümenap und Herr Linke, für ihren engagierten Einsatz in unsere Kita bedanken (Fotos).

Beate Heydecke
Leiterin der Kita „Sonnenschein“



In der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG gelesen: Der Pflanzenversteher - Wenn alle ihr letztes Hemd geben

Herausgegeben von in IPK ·
Gatersleben - Ein perfekter Start sieht definitiv anders aus. „Das Wetter war schlecht, es gab tiefe Pfützen auf dem Gelände“, erinnert sich Andreas Graner an den 1. April 1997 zurück.
Es war der erste Arbeitstag des heutigen Direktors am Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK). Damals begann Graner als wissenschaftlicher Angestellter. Und passend zum Wetter war „meine Stimmung eher gedrückt“, sagt er.

Entscheidung nie bereut

Eine Gefühlslage, die nicht lange anhielt. „Ich habe meine Entscheidung, nach Gatersleben zu kommen, nicht bereut“, sagt der heute 60-jährige Graner.
Mit Begeisterung spricht er über das Institut, das vor wenigen Tagen sein 75-jähriges Bestehen feierte.
Vor allem aber ist Graner begeistert über die Institutsmitglieder, die die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen kontinuierlich gesteigert habe.
„Sie geben ihr letztes Hemd fürs Institut“, betont der Direktor. Das sei das Erfolgsrezept des Instituts. „Es ist für mich daher eine große Aufgabe, aber auch Ehre diese Arbeit der Institutsmitglieder zusammenzuführen“, sagt Graner, der das IPK seit 2007 leitet.

Einst naive Vorstellungen

Seine wissenschaftliche Laufbahn begann, so gibt es Andreas Graner freimütig zu, „mit einer Vorstellung, die im Nachhinein als völlig naiv bezeichnet werden muss“.
1957 in Heilbronn geboren, zog seine Familie früh in den Raum München, wo Graner später begann Landwirtschaft zu studieren. „Ich dachte, das sei die beste Verbindung von geistiger und körperlicher Arbeit.“
Wie sich schnell herausstellte, war das ein Trugschluss, aber trotzdem kein Drama, denn „das Studium bot mir viele Freiheiten“.
Graner fokussierte sich auf die Biochemie, stieg dann im Rahmen seiner Promotion in das Thema Pflanzenforschung ein.
Sein Fokus auf die Genforschung mit Getreide führte ihn dann an das IPK. „Die suchten 1997 jemand mit Erfahrung auf dem Gebiet“, erzählt Graner.

Viele Fortschritte in der Genforschung

Gerade bei der Genforschung mit Getreide habe das Institut seitdem viele Fortschritte gemacht. Ein Erfolg, auf dem sich der Institutsleiter aber nicht ausruhen will.
„Ich vergleiche das immer mit einem Hundertmeterläufer. Wenn er nicht trainiert, verliert er den Anschluss.“
Schon im November müsse sich das IPK erneut beweisen. „Dann erfolgt eine Evaluierung durch die Leibniz-Gesellschaft“, blickt Graner voraus. Der Wissenschaftsgesellschaft gehört das IPK seit 2006 an.
„Wir müssen unsere Qualität nachweisen, um nicht aufs Abstellgleis zu geraten.“ Nur bei einer erfolgreichen Evaluierung sei die Finanzierung durch Land und Bund weiterhin gesichert.
Kein Selbstzweck, denn Graner hat die gesellschaftliche Aufgabe des Instituts im Blick.

Ernährung im Weltmaßstab sichern

Durch Klimawandel und das stete Wachstum der Weltbevölkerung, müsse darüber nachgedacht werden, wie Ernährung gesichert werden könne. „Hier kann das Institut mit seiner Pflanzenforschung einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Graner.
Ein Auftrag, der den renommierten Wissenschaftler kaum loslässt.
„Trotzdem schaffe ich es, mir zumindest einen Tag in der Woche zu gönnen, an dem ich den Kopf ganz frei habe“, sagt er.
Den verbringt der verheiratete Vater eines Sohnes gerne mit Wandern oder Radfahren. Oder im Garten seines Hauses in Gernrode. [...]

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– Quelle: https://www.mz-web.de/30006924 ©2018



Leserbrief:Viel Schnee – plötzliches Tauwetter – viel Regen - Hochwasser ...

Herausgegeben von in Hochwasserschutz ·
Viel Schnee – plötzliches Tauwetter – viel Regen  - Hochwasser
Viel Regen – Unwetter – Hochwasser



Dies sind Ereignisse, die in den Anrainerorten der Selke, besonders in Reinstedt, Ermsleben und Gatersleben, Unruhe bei den Bewohnern erzeugen.  Erinnerungen an das Jahrhunderthochwasser am 13. April 1994, ausgestandene Ängste um Leben, Gesundheit, Hab und Gut der Einwohner werden lebendig – und wie lebendig! Wie viel Schaden für die Bewohner, für die Firmen, für die Kommunen der Region durch dieses Hochwasser verursacht wurde, ist wohl bis heute nicht in Euro und Cent aufgelistet worden – es sind mit Sicherheit Millionen!

Vor 24 Jahren hat uns dieses Ereignis getroffen – was ist aus den geplanten Projekten für den Hochwasserschutz für die Region an der Selke geworden???? Es gibt für Gatersleben geplant und gebaut noch durch die ehemals selbständige Gemeinde in 2010 eine innerörtliche Schutzmauer, die uns in der Vergangenheit bei kleinerem Hochwasser mehrfach vor einer über die Ufer tretende Selke geschützt hat. Wo aber sind die Schutzmaßnahmen für Hochwasser mit einem Q 100 – was schützt die Selke-Anrainer vor diesen Wassermengen und –gewalten? (Fotos)
Es ist nichts passiert – außer Planung der Rückhaltebecken Straßberg und bei Meisdorf bereits in den 90`ziger Jahren,  Prüfung von Einwänden gegen diesen Bau, wieder Planung und dann irgendwann – als eigentlich die Umsetzung endlich, endlich hätte beginnen können – Bildung eines Runden Tisches / Selkedialog, in dem Für und Wider von Maßnahmen zum Hochwasserschutz diskutiert werden. Das Ergebnis des Selkedialogs wird am 25. Juni 2018 im Bürgerhaus Gatersleben präsentiert.
- Wie wird das Ergebnis aussehen? X - Projekte für den Hochwasserschutz werden benannt werden, die durch die Fachkompetenz der zuständigen Landesbehörden geprüft werden müssen.
-  Wie lange wird das dauern, wie viel Zeit wird wieder verstreichen bis der erste Spatenstich für die Umsetzung der so sehr erwarteten Projekte für den Hochwasserschutz erfolgen kann?
Bei allem Verständnis für notwendige Bürokratie – aber wir erwarten einfach am 25. Juni von der Ministerin Frau Prof. Dalbert nicht nur Versprechen sondern die Verpflichtung  des Landes, eine sehr, sehr schnelle Prüfung der möglichen Projekte und ihre kurzfriste Umsetzung.
In der Signalfarbe Rot fordern in Gatersleben Transparente den Hochwasserschutz jetzt – mit dem grünen Rückhaltebecken bei Meisdorf. Dem kann ich mich nur anschließen!

Ursula Deppner
Gatersleben



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