In der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG gelesen: 75 Jahre Institut Gatersleben - „International ein Leuchtturm für Deutschland” - Gatersleben aktuell - Gatersleben

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In der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG gelesen: 75 Jahre Institut Gatersleben - „International ein Leuchtturm für Deutschland”

Herausgegeben von in IPK ·


Gatersleben - Der ungewöhnlichste Glückwunsch kam von Matthias Keiner. Ein ruhrpott-typisches „Glück auf“ rief der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft und Uni-Professor in Dortmund dem Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) zum Jubiläum zu. Am Montag feierte das IPK sein 75-jähriges Bestehen und über 200 Gratulanten waren dafür in den Hörsaal des Campus in Gatersleben gekommen.

„Dieses Jubiläum erfüllt uns mit Freude und Stolz“, sagte Andreas Graner, Geschäftsführender Direktor des IPK, während seiner Eröffnung des Festaktes. Der Leiter dankte den Institutsmitgliedern, die die „Erfolgsgeschichte durch ihr Engagement und ihre Begeisterung möglich gemacht haben“, dann überließ er den Vertretern von Politik und Wissenschaft das Feld.

Gründung 1943 in Wien, Umzug 1945 nach Gatersleben

Das erste Grußwort überbrachte Jürgen Ude, Staatssekretär des Ministeriums für Wirtschaft, Wissenschaft und Digitalisierung, stellvertretend für die Landesregierung von Sachsen Anhalt. Ude unternahm zunächst eine „Zeitreise“, wie er es ausdrückte. Er skizzierte die Anfängen des Instituts, das 1943 in Wien gegründet wurde, aufgrund der Angriffe im Zweiten Weltkrieg aber schon 1945 nach Gatersleben umzog.
Nach der Wende erfolgte 1992 die Neugründung. „Seit dem sind 100 Millionen Euro in den Campus investiert worden“, betonte Ude. Das Ergebnis: „Das IPK nimmt eine weltweite Führungsrolle im Feld der Nutzpflanzenforschung ein“, befand Ude.

Gewächshäuser mit 6.000 Quadratmeter Fläche

Das Institut verfügt heute neben 6.000 Quadratmetern Gewächshausfläche auch über eine hochmoderne Pflanzenkulturhalle. Sie wurde 2017 von Wissenschaftsministerin Johanna Wanka eingeweiht. „Der vorläufige Höhepunkt in der Geschichte des Instituts“, befand Ude.
Andrea Noske, Ministerialrätin des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, verdeutlichte in ihrem Grußwort die Bedeutung des IPK für den Wissenschaftsstandort Deutschland. „Das Institut ist nicht nur ein unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Forschungslandschaft, sondern auch international ein Leuchtturm für Deutschland.“

„Genbank liefert die Grundlage für züchterische Arbeit“

Auch Matthias Keiner, der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, und Wolf von Rhade, Vorsitzender der Gemeinschaft zur Förderung von Pflanzeninnovationen, betonten die Bedeutung des IPK. „Mit seiner Genbank liefert das Institut die Grundlage für züchterische Arbeit“, sagte von Rhade.




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