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Der SV Saxonia 1920 Gatersleben feiert sein 2. Sportfest mit der Gemeinde

Herausgegeben von in Kultur & Sport ·

Pünktlich um 10.00 Uhr eröffnete Andreas Priepke, Präsident des SV Saxonia 1920 Gatersleben, am 1. Mai 2018 das 2. Sportfest des Vereins. Anschließend begrüßte auch der Ortsbürgermeister Mario Lange die Besucher und wünschte den Organisatoren und Teilnehmern viel Spaß und Erfolg.

Einige Wochen vorher gab es Zusammenkünfte der Abteilungen und man strickte wieder ein buntes Programm, das für jeden etwas im Angebot haben sollte. Der Wettergott meinte es  gut, schickte jedoch einen böigen Wind ins Heinz Steyer Stadion, der sicher einige Bürger vom Besuch abhielt.

Den Anfang machten die jüngsten Mitglieder des Vereins, die Bambinis der Fußballabteilung. Sie unterlagen zwar ihren gleichaltrigen Kontrahenten aus Hausneindorf recht deutlich, hatten aber viel Spaß und aufgeregte Eltern am Spielfeldrand. Die D- Jugend der Abteilung gestaltete anschließend, ebenfalls gegen Hausneindorf, ihr Spiel erfolgreich. Für Abwechslung und Unterhaltung sorgten derweil die Abteilungen Dart und Kegeln. Hier konnte jeder probieren, wie treffsicher er ist und dies nutzten die zahlreichen Besucher redlich aus. Die Frauensportgruppe des Vereins hatte wieder mit viel Fleiß einige Stationen aufgebaut, an denen man sich sportlich betätigen konnte. So zum Beispiel beim Wikinger Spiel und dem Zielwerfen mit dem Ball.



Die Abteilung Funktionsgymnastik gestaltete einen Hindernisparcours für Kinder, die anschließend mit Urkunden belohnt wurden. Auch luden die Frauen um Helgrid Lange zum zünftigen Stockbrotessen ein. Außerdem war eine große Hüpfburg für die Kleinen aufgebaut. Die Sportakrobaten zeigten bei 2 Showeinlagen ihr Können und bekamen dafür stürmischen Applaus. Auch die Fechter des Vereins beeindruckten mit einer gekonnten Vorführung ihrer Sportart.

Ein Höhepunkt des Sportfestes war dann das Bierfasswerfen, bei dem der stärkste Mann und die stärkste Frau Gaterslebens gesucht wurden. Zunächst recht zögerlich, später immer reger, beteiligten sich viele Männer und Frauen an dem Wettkampf. Letztlich konnten sich Sabrina Bahr und Sascha Brose durchsetzen und das Fass jeweils am weitesten schleudern. Auch das Fußballspiel zwischen der 1. Männermannschaft und einer Dorfauswahl zog viele Zuschauer an. Bei lockeren Ballwechseln konnte auch manche technische Feinheit bewundert werden. Für das leibliche Wohl aller Besucher sorgten ein Grill und eine Gulaschkanone. Der Bierwagen war auch stets dicht umlagert.

Ab 14.00 Uhr gab es Kaffee und Kuchen, der von vielen Helfern fleißig und zahlreich gebacken wurde. Eine Tombola mit interessanten Preisen rundete das gesamte Programm ab. Um 17.30 Uhr war dann gemeinsames Aufräumen angesagt. Was bleibt, ist ein gelungenes Fest, mit dem der Sportverein einen Höhepunkt im Vereinsleben der Gemeinde Gatersleben gestaltete. Die vielen Besucher äußerten sich lobend über das Programm und nahmen es dankend an. Der Vorstand des SV Saxonia Gatersleben möchte sich auf diesem Weg ganz herzlich bei allen Mitgliedern und Freunden des Vereins bedanken, die uns bei der Durchführung so tatkräftig unterstützten. Bei einer geplanten kleinen Dankesfeier wird es sicher viel zu erzählen geben. Hat doch jeder viele persönliche Eindrücke an diesem schönen Tag gesammelt. Ideen für das nächste Jahr sind in unseren Köpfen schon gereift. So wird der 1. Mai in Gatersleben zukünftig traditionell sportlich begangen.

Frank Wallwitz
Vorstand SV Saxonia




7. Gatersleber Unternehmertreffen: Eine Nachlese

Herausgegeben von in Ortsgeschehen ·
Glaubt man dem Jahreskalender, so ist dem launenhaften April normalerweise höchstens ein milder Frühling abzuringen, doch der Abend des vergangenen Mittwochs, für den Küchenhof-Chefin Claudia Groth zum nunmehr schon 7. Gatersleber Unternehmertreff in das stilvolle Ambiente ihres Hauses eingeladen hatte, war bereits voll warmen Frühsommers.
Und passend dazu ein fulminantes Getränke- und Speisenangebot vom Grill, jenem in Deutschland schon geradezu kulinarischem Muss jeder Open-Air-Party.

Da amüsierte es schon ein wenig, dass zum ersten Tagesordnungspunkt ausgerechnet die Vorbereitung der Waldweihnacht 2018 in Gatersleben erkoren wurde, worüber Ortsbürgermeister Mario Lange Genaueres zu berichten wusste. Zentraler Punkt ist dabei, dass die Mitwirkenden doch nun wieder für nur ein Wochenende gefordert sein werden, um deren Kräfte, aber auch Logistik und Organisation des Ganzen nicht zu überdehnen.

Die gut zwanzig anwesenden Gatersleber Gewerbetreibenden bekundeten zudem ihren Willen und die Bereitschaft, die 2017 parallel zur Waldweihnacht am ersten Dezemberwochenende stattgefundene Präsentation und Leistungsschau örtlicher Unternehmen zu wiederholen und ggf. sogar auszubauen.

Nicht nur in diesem Zusammenhang wurde in der Diskussion deutlich, dass Gatersleben als Ortsteil der Stadt Seeland durch deren anhaltende komplizierte, kommunale Haushaltssituation in schwierige Fahrwasser geraten könnte und in mancherlei Hinsicht "kleinere Brötchen backen" muss. Und dies trotz solcher Pläne wie des Verkaufs des Gatersleber Oberhofs an einen privaten Investor, worüber aber aktuell offenbar nichts Genaueres  bekannt ist, wodurch allenfalls  wabernde Gerüchte und wilde Spekulationen blühen. Ein Unding!
[...]




Firmenjubiläum: 20 Jahre Fahrrad Kühne in Gatersleben – Mehr als nur Luft aufpumpen …

Herausgegeben von in Ortsgeschehen ·
Es ist die Erfolgsgeschichte eines wirklichen Familienunternehmens und für Gatersleben ein kleines und bescheidenes, aber unverzichtbares „Sahnehäubchen“ auf dem, was man gern als örtliches Geschäftsleben bezeichnet: Heute feiert „Fahrrad-Kühne“ sein 20jähriges Gründungsjubiläum am eher zurückhaltenden, sozusagen „in der zweiten Reihe stehenden“, Firmenstandort am Holzanger in der Selke-Gemeinde und nicht zufällig zum Start der jährlichen Fahrradsaison in den Frühling.

Es dürfte wohl nur sehr wenige Fahrradbesitzer im Ort geben, die nicht irgendwann den Reparatur-, Ersatzteil- und Pflegeservice von Kerstin Kühne und ihrem Ehemann Ralf schon einmal in Anspruch genommen haben, ganz gleich, um welchen Typ eines Fahrrads es sich handelte.
 
Und auch das ortsansässige Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung hat die Pflege seiner „Dienstfahrrad-Flotte“ vertrauensvoll in die Hände von „Fahrrad Kühne“ gelegt.

Dabei sind Zuverlässigkeit und Fachkompetenz, ausgesprochene Kundenfreundlichkeit
und  Flexibilität ebenso wie der angebotene Hol- und Bringeservice besondere Charakteristika des erfolgreichen Unternehmens. Nicht zu vergessen auch der Handel mit gebrauchten und gepflegten „Drahteseln“. (Fotos)

GATERSLEBEN.INFO wünscht für die Zukunft weiter viel Erfolg!



Fleißige Hände in der Kindertagesstätte "Sonnenschein"

Herausgegeben von in Kindertagesstätte ·

          
Am Samstag, dem 7. April 2018, wurde zum Arbeitseinsatz in unserer Kita aufgerufen. Einen Schlechtwettertermin gab es zwar, aber der wurde nicht benötigt. Die Sonne meinte es gut mit uns, und so begannen wir gegen 8.00 Uhr mit dem Aufräumen, Aussortieren und Säubern der Spielgeräte und des Spielzeuges der Kinder unserer Einrichtung.

Die Bewegungsbaustelle und die Wassermatschanlage wurden auf den neuen Ansturm des Außengeländes vorbereitet. Das Weideniglu, die Kräuterspirale und das Hochbeet, welche auf unserem Gelände stehen, wurden in Form gebracht. Unseren Fußtastpfad, den die Kinder gern barfuß begehen, frischten wir auf und erneuerten den Inhalt einiger Felder. Die Eltern und Großeltern waren sehr engagiert, voller Tatkraft, fleißig, sich für keine Arbeit zu schade und hatten gute Ideen. Da es manchmal an Werkzeug mangelte, wurde spontan das Benötigte von zu Hause geholt.

Große Anerkennung zollen wir Malermeister Frank Rümenap, der eigentlich kein Kind mehr in der Einrichtung hat und trotzdem immer wieder ehrenamtlich für unsere Kita zur Verfügung steht. Er brachte seine Rüstung sowie Malerwerkzeug mit und malerte den ganzen Vormittag für die Kinder der Kita „Sonnenschein“.

Natürlich wurde auch für das leibliche Wohl gesorgt. Bei Kaffee, Tee, Kuchen, belegten Brötchen und gesundem Beiwerk kamen die fleißigen Helfer ins Gespräch.

Gegen Mittag konnte man das hervorragende Ergebnis auf dem gesamten Kindergartenge-lände sehen. Da standen dann alle Sitzgruppen vor den Gruppenräumen, die Matschanlage bekam ihre Pumpe wieder, Spielgeräte glänzten durch Sauberkeit und die Kräuterspirale sowie das Hochbeet können nun auf ihre neue Bepflanzung warten.
Am Montag danach spielten die Kinder der Kita „Sonnenschein“ und auch die Gäste unserer Einrichtung, die „Seelandfrösche“ aus Nachterstedt, auf dem frisch geputzten Spielplatz mit Sandspielzeug, Dreirädern, Rollern und Laufrädern.  Das Wetter lud zum Aufenthalt im Freien ein und man konnte viele glückliche Kinderstimmen auf dem Gelände vernehmen.

Ich möchte mich im Namen aller Kinder bei den Eltern, Großeltern und  Erziehern, sowie bei Herr Rümenap und Herr Linke, für ihren engagierten Einsatz in unsere Kita bedanken (Fotos).

Beate Heydecke
Leiterin der Kita „Sonnenschein“



In der MITTELDEUTSCHEN ZEITUNG gelesen: Der Pflanzenversteher - Wenn alle ihr letztes Hemd geben

Herausgegeben von in IPK ·
Gatersleben - Ein perfekter Start sieht definitiv anders aus. „Das Wetter war schlecht, es gab tiefe Pfützen auf dem Gelände“, erinnert sich Andreas Graner an den 1. April 1997 zurück.
Es war der erste Arbeitstag des heutigen Direktors am Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK). Damals begann Graner als wissenschaftlicher Angestellter. Und passend zum Wetter war „meine Stimmung eher gedrückt“, sagt er.

Entscheidung nie bereut

Eine Gefühlslage, die nicht lange anhielt. „Ich habe meine Entscheidung, nach Gatersleben zu kommen, nicht bereut“, sagt der heute 60-jährige Graner.
Mit Begeisterung spricht er über das Institut, das vor wenigen Tagen sein 75-jähriges Bestehen feierte.
Vor allem aber ist Graner begeistert über die Institutsmitglieder, die die Zahl der wissenschaftlichen Publikationen kontinuierlich gesteigert habe.
„Sie geben ihr letztes Hemd fürs Institut“, betont der Direktor. Das sei das Erfolgsrezept des Instituts. „Es ist für mich daher eine große Aufgabe, aber auch Ehre diese Arbeit der Institutsmitglieder zusammenzuführen“, sagt Graner, der das IPK seit 2007 leitet.

Einst naive Vorstellungen

Seine wissenschaftliche Laufbahn begann, so gibt es Andreas Graner freimütig zu, „mit einer Vorstellung, die im Nachhinein als völlig naiv bezeichnet werden muss“.
1957 in Heilbronn geboren, zog seine Familie früh in den Raum München, wo Graner später begann Landwirtschaft zu studieren. „Ich dachte, das sei die beste Verbindung von geistiger und körperlicher Arbeit.“
Wie sich schnell herausstellte, war das ein Trugschluss, aber trotzdem kein Drama, denn „das Studium bot mir viele Freiheiten“.
Graner fokussierte sich auf die Biochemie, stieg dann im Rahmen seiner Promotion in das Thema Pflanzenforschung ein.
Sein Fokus auf die Genforschung mit Getreide führte ihn dann an das IPK. „Die suchten 1997 jemand mit Erfahrung auf dem Gebiet“, erzählt Graner.

Viele Fortschritte in der Genforschung

Gerade bei der Genforschung mit Getreide habe das Institut seitdem viele Fortschritte gemacht. Ein Erfolg, auf dem sich der Institutsleiter aber nicht ausruhen will.
„Ich vergleiche das immer mit einem Hundertmeterläufer. Wenn er nicht trainiert, verliert er den Anschluss.“
Schon im November müsse sich das IPK erneut beweisen. „Dann erfolgt eine Evaluierung durch die Leibniz-Gesellschaft“, blickt Graner voraus. Der Wissenschaftsgesellschaft gehört das IPK seit 2006 an.
„Wir müssen unsere Qualität nachweisen, um nicht aufs Abstellgleis zu geraten.“ Nur bei einer erfolgreichen Evaluierung sei die Finanzierung durch Land und Bund weiterhin gesichert.
Kein Selbstzweck, denn Graner hat die gesellschaftliche Aufgabe des Instituts im Blick.

Ernährung im Weltmaßstab sichern

Durch Klimawandel und das stete Wachstum der Weltbevölkerung, müsse darüber nachgedacht werden, wie Ernährung gesichert werden könne. „Hier kann das Institut mit seiner Pflanzenforschung einen wichtigen Beitrag leisten“, sagt Graner.
Ein Auftrag, der den renommierten Wissenschaftler kaum loslässt.
„Trotzdem schaffe ich es, mir zumindest einen Tag in der Woche zu gönnen, an dem ich den Kopf ganz frei habe“, sagt er.
Den verbringt der verheiratete Vater eines Sohnes gerne mit Wandern oder Radfahren. Oder im Garten seines Hauses in Gernrode. [...]

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– Quelle: https://www.mz-web.de/30006924 ©2018



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